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- Wie ist mit KI-Investitionen im Jahresabschluss umzugehen? | invest.austria
Wie ist mit KI-Investitionen im Jahresabschluss umzugehen?, Künstliche Intelligenz (KI) durchdringt eine Vielzahl an Geschäftsbereichen bzw Branchen und bringt neben der Prozessoptimierung oftmals auch Kosteneinsparungen sowie Wettbewerbsvorteile. Aufgrund der zunehmenden Bedeutung von KI soll nachfolgend näher beleuchtet werden, wie KI-Investitionen im Jahresabschluss abzubilden sind und welche steuerlichen Aspekte dabei zu berücksichtigen sind. Wie ist mit KI-Investitionen im Jahresabschluss umzugehen? 13.3.26, 12:00 Künstliche Intelligenz (KI) durchdringt eine Vielzahl an Geschäftsbereichen bzw Branchen und bringt neben der Prozessoptimierung oftmals auch Kosteneinsparungen sowie Wettbewerbsvorteile. Aufgrund der zunehmenden Bedeutung von KI soll nachfolgend näher beleuchtet werden, wie KI-Investitionen im Jahresabschluss abzubilden sind und welche steuerlichen Aspekte dabei zu berücksichtigen sind. Was ist KI? KI ist ein wesentlicher Treiber für die digitale Transformation unserer Gesellschaft und ermöglicht Computern oder Maschinen als Technologie, menschliche Fähigkeiten wie logisches Denken, Lernen, Planen und Kreativität zu imitieren. Dabei empfängt der Computer Daten, verarbeitet sie und reagiert. Beispiele aus dem derzeitigen Alltag sind zB Chatbots, Sprachassistenten, Übersetzungen, Empfehlungen auf Plattformen, Gesichtserkennung. Vorfragen für bilanzsteuerliche Einstufung von KI-Aufwendungen Aus bilanzsteuerlicher Sicht stellt sich die Frage, ob KI-Aufwendungen sofort als Betriebsausgabe abgesetzt werden können oder ein aktivierungsfähiges Wirtschaftsgut vorliegt, dass über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abzuschreiben ist. Die nachfolgenden Aspekte sind in Bezug auf die bilanzsteuerliche Einstufung von KI-Aufwendungen bedeutsam und daher Schritt-für-Schritt zu evaluieren: KI-Abbildung im Jahresabschluss und in der Steuererklärung In Bezug auf KI-Investitionen ist wie folgt zu unterscheiden: Zugekauftes KI-Tool: Wenn in Bezug auf KI-Aufwendungen ein entgeltlich erworbenes immaterielle s Anlagevermögen vorliegt, dann hat eine Aktivierung samt Abschreibung über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zu erfolgen. Da es keine speziellen Regelungen betreffend der Abschreibung von KI-Investitionen gibt, kann eine einheitliche Behandlung im Jahresabschluss und der Steuererklärung erfolgen. Bei der Festlegung der individuellen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer kann man sich grundsätzlich an der Nutzungsdauer für Software orientieren (für Software wird idR eine Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahre vertreten). Im Rahmen der Folgebewertung wird auch eine außertourliche wirtschaftliche Abnutzung durch Überalterung infolge technologischen Fortschritts im Auge zu behalten sein. Selbst hergestelltes KI-Tool: Sofern eigenständig durch das Unternehmen ein KI-Tool hergestellt wird, ist danach zu unterscheiden, was damit passiert: Wenn das KI-Tool für eigene Zwecke im Unternehmen genutzt wird, kann aufgrund des Aktivierungsverbotes für selbst erstelltes immaterielles Anlagevermögen keine Aktivierung vorgenommen werden. Die damit im Zusammenhang stehenden Betriebsausgaben sind daher als laufende Aufwendungen im Zeitpunkt der Verausgabung zu erfassen. Falls ein KI-Tool für einen Kunden angefertigt wird und gesamthaft übertragen wird (Auftragsentwicklung), ist die KI im Umlaufvermögen zu aktivieren und bis zum Verkauf auszuweisen. Sofern das entwickelte KI-Tool vertrieben wird und dabei den Kunden Nutzungsrechte eingeräumt werden, ist von Anlagevermögen auszugehen (samt Berücksichtigung des Aktivierungsverbotes). Lizenziertes KI-Tool: Wenn KI-Tools im Rahmen von Lizenzvereinbarungen betrieblich durch das Unternehmen genutzt werden, stellen die Lizenzgebühren laufende Aufwendungen dar und eine Aktivierung scheidet aus. Sofern ein betrieblich genutztes KI-Tool nachträglich mit weiteren Daten trainiert wird, wird derzeit davon ausgegangen, dass diese Betriebsausgaben grundsätzlich laufenden Erhaltungsaufwand darstellen. Nur wenn nachträgliche Updates oder Weiterentwicklungen des KI-Tools zu einer Nutzungs- und Funktionsänderung führen, sind damit verbundene Aufwendungen als nachträgliche Anschaffungs- oder Herstellungskosten zu behandeln (entsprechend der obigen Einteilung). Der Vollständigkeit halber sei noch angemerkt, dass Einlagen im Rahmen von Umgründungen (zB Einbringung eines Betriebes oder Teilbetriebes) dazu führen können, dass ein bis dato nicht aktiviertes selbsterstelltes immaterielles Anlagevermögen zu einer Aktivierung gelangt. Abschließend sei noch darauf hingewiesen, dass aus steuerlicher Sicht noch gesondert zu prüfen, inwieweit Investitionsförderungen (zB Investitionsfreibetrag, Forschungsprämie) in Anspruch genommen werden können. Autoren: Christoph Puchner , Partner und Steuerberater & David Gloser , Partner, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer von ECOVIS Austria , einer der führenden Steuerberater Österreichs im Startup-Bereich. invest • austria News Jetzt Mitglied werden Vorheriger Artikel Nächster Artikel
- Start-up & Scale-up Dachfonds – Executive Summary & Wirkung in Österreich mit invest.austria
Lesen Sie die Executive Summary zum Start-up & Scale-up Dachfonds: Wie institutionelles Kapital gebündelt, VC/PE-Fonds unterstützt und die heimischen Startups gestärkt werden. invest • austria Executive Summary: Der Start-up & Scale-up Dachfonds Become a Member Eine aktuelle Studie zeigt einen Rückgang der Gesamtfinanzierung in Österreich um 17% im Jahr 2024. Der Start-up & Scale-up Dachfonds soll helfen, diese Finanzierungslücke zu schließen. Der Dachfonds soll das Kapital österreichischer institutioneller Investoren wie Pensionskassen, Versicherungen, Stiftungen und Banken bündeln und in Venture Capital- und Private Equity-Fonds investieren. Diese wiederum finanzieren österreichische Startups und KMUs. Der Dachfonds dient als Risikopuffer, der es auch risikoaversen Investoren wie Pensionskassen und Stiftungen erleichtert, in die österreichische Wirtschaft zu investieren. So bleibt Kapital im Land, statt überwiegend am internationalen Kapitalmarkt – und damit außerhalb Österreichs – angelegt zu werden. Der Fonds erleichtert jungen und kleinen Unternehmen den Zugang zu frischem Kapital und unterstützt ihr Wachstum. Dadurch wird verhindert, dass innovative Unternehmen aufgrund besserer Finanzierungsmöglichkeiten ins Ausland abwandern, wie es bisher häufig der Fall ist. Ein Blick auf erfolgreiche europäische Vorbilder zeigt, dass dieses Prinzip funktioniert: In Deutschland speist sich der Wachstumsfonds mehrheitlich aus privaten Mitteln. Zu den Investoren gehören neben dem Bund und KfW Capital als Ankerinvestoren über 20 institutionelle Investoren, darunter Versicherungen, Versorgungswerke, Stiftungen, Vermögensverwalter und große Family Offices. Dieser Wachstumsfonds hat bereits erhebliche Zusagen für Venture und Private Equity Fonds gemacht, die einen Investitionsschwerpunkt in Deutschland haben. Dänemarks erster Wachstumsfonds, gegründet 1992, erzielte über 17 % jährliche Rendite und ermöglichte damit deutlich größere Folgefonds. Die staatliche Investitionsbank BPI (Banque Publique d'Investissement) in Frankreich investiert jährlich über 1 Milliarde Euro in Fonds. Der Dachfonds hat zum Ziel, den Innovations- und Wirtschaftsstandort Österreich zu stärken, die Wettbewerbsfähigkeit des Landes zu erhöhen und langfristig zur Schaffung neuer Arbeitsplätze sowie zum Wirtschaftswachstum beizutragen.
- Exclusive Spotlight: 5 Questions With…Franz Zöchbauer | invest.austria
Exclusive Spotlight: 5 Questions With…Franz Zöchbauer, Franz Zöchbauer, Managing Director of Verbund X Ventures, shares how the firm remains a leading investor despite market declines, outlining their strategy to support energy-focused startups through deep collaboration, long-term vision, and a strong commitment to driving the energy transition in Europe. Exclusive Spotlight: 5 Questions With…Franz Zöchbauer 20.2.25, 12:00 Franz Zöchbauer, Managing Director of Verbund X Ventures, shares how the firm remains a leading investor despite market declines, outlining their strategy to support energy-focused startups through deep collaboration, long-term vision, and a strong commitment to driving the energy transition in Europe. For this edition of our feature “5 Questions With” we spoke to Franz Zöchbauer , Managing Director of Verbund X Ventures. While EY’s Start-up Investment Barometer notes a 17% drop in total funding in 2024 — Verbund X Ventures has remained one of the most active investors, ranking fourth among Austria’s top investors. While many funding rounds have shrunk, Verbund X Ventures continues to back high-potential startups in energy, sustainability, and technology. In this exclusive interview, Franz Zöchbauer, shares insights into their investment strategy, speaks about Verbund x Ventures bold plans for the future, and their commitment to supporting the energy transition. He also speaks about how Verbund X Ventures supports its portfolio companies and looks ahead to the key trends and opportunities shaping 2025. Interview Despite the decline in overall startup investments in Austria in 2024, Verbund X Ventures remained one of the most active investors. What has driven your continued commitment to supporting Austrian startups, and how do you select the right opportunities in a challenging market? In Austria and Europe, we are facing some of the most challenging times. VERBUND has made the bold decision to build an initial portfolio of 15 startup investments by 2026 through VERBUND X Ventures as its investment vehicle. A commitment of €30 million has been secured for this purpose. As Stanford Professor Ilya Strebulaev aptly states: “There is a way to understand what’s going to be the next big thing; there is a way to predict the future to some extent. It’s follow VC.” The transformation of our energy system is one of the greatest challenges of our time, and this reality remains unchanged even in the face of economic difficulties. Through VERBUND X Ventures, we are actively investing in disruptive startups across Europe to accelerate the energy transition. The fact that five out of our seven recent investments have been in Austrian startups showcases the incredible talent and innovative startups we have right here in Austria. We are investing in startups that have the potential to shape the energy future and offer breakthrough solutions to the key challenges facing our industry. Now more than ever, it’s time for us to boldly and collaboratively drive innovation across Austria and Europe, seizing the immense opportunities presented by a rapidly evolving world. Your portfolio includes companies like Easelink, eFriends, and eologix-ping, which focus on sustainability and energy innovation. What are some key milestones these startups have achieved, and how do they align with Verbund X Ventures’ long-term vision? The mentioned startups all have outstanding founders and teams who are offering highly innovative solutions with their technologies. I believe the founders themselves are the best ones to provide insight into the current status of their companies. However, I can tell you how well we collaborate with them. For example, we organized our VERBUND Ventures Portfolio Day at the beginning of January, where representatives from the startups spent a full day with us and members of VERBUND Business Units, exchanging ideas about plans for 2025 and discussing current business challenges. Together, we worked intensively on potential collaboration opportunities. With VERBUND X Ventures, we aim to actively shape the energy future, bringing innovations to life faster—this is what connects us with the startups. We support them in scaling their businesses while simultaneously strengthening the innovation power of VERBUND. With fewer large investment rounds and increased capital efficiency requirements, how does Verbund X Ventures support its portfolio companies beyond financing to help them scale successfully? At VERBUND X Ventures, we follow the principle of “Entrepreneurs First,” meaning we offer startups a range of support options they can choose from. Here are three examples: Network Access, Specialized Expertise, and Long-Term Commitment. First, we connect startups with our network of industry leaders, corporate partners, and investors, creating valuable growth opportunities. Second, as VERBUND, we bring exceptional expertise in the energy sector, leveraging our experience as Austria’s leading energy provider. Third, we are deeply committed to fostering long-term partnerships, ensuring startups receive the sustained support they need to thrive over the long term. A significant portion of Austrian startup investments in 2024 came from international investors. What role do you see for local investors like Verbund X Ventures in strengthening Austria’s innovation ecosystem, and how do you collaborate with international partners? Investments from international investors in Austrian startups are a strong signal, highlighting the innovation potential of Austria. But the same holds true for Austria as it does for all of Europe: we must significantly strengthen our venture ecosystem to close the innovation gap with other regions of the world, as outlined in the Draghi Report. Imagine the powerful boost we could give to Austria’s economic and innovation landscape if the top 100 or top 1,000 companies in Austria, like VERBUND, started investing in startups through their own CVC units or VC funds. We could trigger a major innovation and growth effect. At VERBUND X Ventures, we work very closely with international partners on a day-to-day basis. We typically invest alongside other European venture units in selected startups, maintaining close collaboration and exchange as we continue to support the startups. Our strong international network was highly visible at our first VERBUND X Venture Day last October at ISTA in Klosterneuburg, which we organized in collaboration with XISTA. With 130 guests from 90 different organizations and over 20 countries, we discussed key future challenges and brainstormed new joint initiatives. Additionally, we are also a member of the Global Corporate Venturing Leadership Society, where we engage with the world’s leading CVCs to exchange ideas on relevant topics. Looking ahead to 2025, are there specific sectors, technologies, or business models that excite you the most for future investments? Our focus is on energy transformation, and the challenges involved in transitioning to a renewable-based energy system are immense. Recently, we announced our investment with TTTECH in the joint venture TTTECH ZYNE. ZYNE is developing a real-time energy management platform for industry and commercial sectors, which is a crucial topic for many large industrial companies. We are particularly interested in areas such as new energy storage technologies and related business models, aggregation solutions, and much more in 2025. We are open to conversations and already prepared for outstanding investment opportunities in 2025. invest • austria News Jetzt Mitglied werden Vorheriger Artikel Nächster Artikel
- Team & Vorstand – invest.austria
Lernen Sie das Team und den Vorstand von invest.austria kennen – engagierte Expert:innen, die Österreichs Investmentlandschaft aktiv gestalten. Wir entwickeln Österreich zu einem führenden Standort ... für Investor:innen und Unternehmensfinanzierung, um Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Unser Team Daniela Haunstein Managing Director LinkedIn Valentin Krenkel Deputy Managing Director LinkedIn Mert Ravci Head of Events & Digital Operations LinkedIn Johanna zu Stolberg Head of Communication LinkedIn Marie Friebus Eventmanager LinkedIn Joshua Maurer Graphic Designer & Data Analyst LinkedIn Unser Board Nikolaus Futter Chairman of the Board LinkedIn Florian Haas Deputy Chairman of the Board LinkedIn Stefan Haubner Board Member & BdV Politik LinkedIn Lisa Pallweber Board Member LinkedIn Markus Lang Board Member LinkedIn Philipp Schupfer Board Member LinkedIn Autorisierte Vertretung des Vorstands Selma Prodanovic ARotB for EBAN LinkedIn Johannes Cech ARotB for Startups LinkedIn
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